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Ruedis Kakteenseite |
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Kakteen sind allgemein sehr beliebte Zimmerpflanzen, oft blühen sie aber schlecht. Damit sie optimal gedeihen, hier folgende Hinweise:
Licht: sowohl im Sommer wie im Winter sollten sie möglichst hell stehen, sommers unbedingt im Freien! Frische Luft ist ebenfalls zwingend notwendig.
Ruhezeit: Stehen sie ganzjährlich am Zimmerfenster, fehlt eine winterliche Ruhezeit. Besser wäre, sie von ca. Oktober bis Februar bei nur sehr mässigen Wassergaben kühl zu stellen, dabei aber Hinweis #1 nicht vergessen.
Feuchtigkeit und Nährstoffe: Beginnt ab März das Wachstum, kann man mit geringem Wässern beginnen; im vollen sommerlichen Wachstum sind Kakteen aber ebenso durstig wie andere Pflanzen auch. Sie brauchen regelmässig Düngergaben (spezieller, nitratarmer Kakteendünger ist zwingend), bis ab Sept. langsam wieder auf Winterruhe umgestellt wird.
Boden und Wasser: Im allgemeinen brauchen Kakteen saure Böden, pH von 4,5 bis 5,5. Du brauchst also kalkfreie Erden. Ich selbst benutze vulkanische, gut saugfähige Substrate wie Lavagrus und Bims. Je nach Wohnort taugt auch das Leitungswasser nichts; benutze Regenwasser!
Rückblick:
Ich habe mich von diesem Virus anstecken lassen, seit mein Cousin Othmar mich anlässlich eines seiner Besuche in Bern statt nach einer Beiz oder einem Tanzlokal nach einem Besuch des botanischen Gartens gefragt hat. Nach ersten Ankäufen von Einzelpflanzen in Blumenläden oder eigentlichen Kakteengärtnereien begann ich bald einmal auch mit Aussaaten. Diese ersten Pflanzen standen zu Beginn auf dem Balkon des Mietshauses in Bremgarten b. Bern, später zügelten sie mit mir ins Hinterstädtli in Wiedlisbach, wo sie mangels eines eigenen Südfensters im gemeinsam genutzten nordseitigen Garten standen.
Gewächshausanbau
Auch in kalten Jahreszeiten gibt es viele Stunden mit direkter oder diffuser Sonneneinstrahlung;
da kann ich die erwärmte Luft oben ansaugen und durch den Speicher im Untergrund drücken. So kann ich einiges an Wärmeenergie einsparen. Im Herbst beim Einkalten machen sich die einige hundert Kilogramm an Back- und Lavasteinen mit verzögerter Wärmeabgabe bemerkbar.